PD Dr. Florian Radetzki tritt bei internationalem Kongress in Kyoto auf

Dr. Florian Radetzki, Chefarzt für Orthopädie in der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie des Goitzsche Klinikums, nahm als eingeladener Referent am diesjährigen SICOT Orthopaedic World Congress in Kyoto, Japan, teil. Der Fachkongress der International Society of Orthopaedic Surgery and Traumatology (SICOT) zählt zu den bedeutendsten Veranstaltungen der Orthopädie und Unfallchirurgie. Mehrere tausend Fachteilnehmerinnen und Fachteilnehmer aus über 100 Ländern kamen in Kyoto zum wissenschaftlichen Austausch zusammen.

Im Mittelpunkt des mehrtägigen Kongresses standen aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Behandlungskonzepte aus der Orthopädie und Unfallchirurgie. Dr. Radetzki war eingeladen, eigene wissenschaftliche Erfahrungen und Erkenntnisse zur Behandlung von Infektionen nach Hüft-Endoprothesen vorzustellen.

Erfahrungen in Implantation von Hüftprothesen

In seinem Vortrag „2-Stage Revision is my Option for the Treatment of Infection of the Hip Arthroplasty“ erläuterte er das Vorgehen der zweizeitigen Revision bei infizierten Hüft-Endoprothesen und stellte dabei seine klinischen Erfahrungen vor, die er zuletzt auch am Goitzsche Klinikum gesammelt hat.

Darüber hinaus präsentierte Dr. Radetzki im Rahmen einer wissenschaftlichen Poster-Präsentation das Forschungsprojekt „Fully Automatic Generation of Secure Bone Corridors for Caudally Screw Placement in Cup Revision Surgery“. Das Projekt beschäftigt sich mit der computergestützten Planung sicherer Knochenkorridore für die Schraubenplatzierung bei der Revision von Hüftpfannen. Ziel solcher Verfahren ist es, die operative Planung zu unterstützen und die präzise sowie sichere Platzierung von Implantatkomponenten zu ermöglichen.

Die Einladung als Referent sowie die Präsentation eigener wissenschaftlicher Arbeiten unterstreichen die internationale wissenschaftliche Vernetzung der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Goitzsche Klinikum. Gleichzeitig bietet der fachübergreifende Austausch auf internationalen Kongressen die Möglichkeit, neue Erkenntnisse und innovative Behandlungs-konzepte unmittelbar mit der klinischen Praxis zu verbinden.

Internationales Renommee

„Der Austausch mit internationalen Expertinnen und Experten und die Präsentation eigener wissenschaftlicher Arbeiten sind für mich ein wichtiger Bestandteil moderner Medizin“, erklärte Dr. Radetzki. „Die gewonnenen Erkenntnisse und Kontakte möchte ich nutzen, um die orthopädische Versorgung und insbesondere die Endoprothetik an unserem Klinikum kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

„Wir freuen uns, dass die medizinischen Leistungen an unserem Goitzsche Klinikum international wahrgenommen und gewürdigt werden“, so Geschäftsführer Dr. René Rottleb. „Das unterstreicht den hohen medizinischen Standard, den wir den Bewohnerinnen und Bewohner der Goitzsche Region zu Gute kommen lassen.“

To top