Home / Strickwaren für palliative Patientinnen und Patienten
20. Jan. 2026
Große Freude im Goitzsche Klinikum: Der Handarbeitskreis Bitterfeld-Wolfen spendet dem Palliativbereich des Klinikums selbst hergestellte Strickwaren. Die Schals, Decken, Socken, Handstulpen und Tücher sollen die Patientinnen und Patienten warmhalten und ihnen den Aufenthalt im Klinikum angenehmer machen.
„Wir sind sehr dankbar dafür, dass unser Palliativbereich diese Unterstützung erhält“, erklärt Oberärztin Christina Schaarschmidt. „Die Patientinnen und Patienten wissen diese Geste sehr zu schätzen.“
Im Palliativbereich werden Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankungen betreut. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt dabei auf der Absicherung der Lebensqualität durch die Linderung von Schmerzen und anderer Beeinträchtigungen. „Wir ermöglichen den Palliativpatientinnen und -patienten ein würdevolles Dasein bis zum Lebensende, indem wir uns um ihre körperlichen, psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse kümmern“, so Frau Schaarschmidt. Die gespendeten Strick- und Häkelwaren sind dabei eine gute Unterstützung.
Der Handarbeitskreis wird von dem Jugendbeirat der Stadt Bitterfeld-Wolfen und der Evangelischen Kirchengemeinde Bitterfeld getragen. Die Mitglieder treffen sich jeden Mittwoch ab 16 Uhr im Bitterfelder Lutherhaus zum gemütlichen Beisammensein und kreativen Werken. „Was wir produzieren, stellen wir einem karitativen Zweck zur Verfügung“, sagt Peggy Hasler. „An den Wollprodukten für das Klinikum haben wir insgesamt ein halbes Jahr lang gearbeitet.“
Der Handarbeitskreis ist offen für neue Mitglieder, „und zwar jeden Alters“, betont Gundula Holz. „Auch unsere Männerquote darf gern höher werden.“ Interessenten können sich bei der Evangelischen Gemeinde per Anruf oder WhatsApp-Nachricht über die Telefonnummer 0155 60446081 melden.
Auf dem Foto zu sehen (v. l. n. r.) Drei Mitglieder des Handarbeitskreises Bitterfeld-Wolfen: Peggy Hasler, Gundula Holz, Muriel Voigt